Pressemitteilung vom 26. Mai 2015:

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den DPO-Vorsitzenden Dr. Müller

mueller

Dr. Helmut Müller (rechts) bekam am 20. Mai von der Sozialministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (links), das Bundesverdienstkreuz verliehen. Der Vorsitzende des Dachverbandes der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz wird damit für sein langjähriges berufspolitisches Engagement geehrt. Die Ministerin würdigte Dr. Müller als prägende Persönlichkeit beim Aufbau des DPO und der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz.

„ Damit wird einer der herausragenden Persönlichkeiten der professionellen Pflege in Rheinland-Pfalz geehrt. Er hat sich kontinuierlich für die Weiterentwicklung der Pflege als Berufsstand eingesetzt und somit viel für die Pflegenden in Rheinland-Pfalz angestoßen und bewegt“, so Dr. Markus Mai, der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende des Bundesverbandes Pflegemanagement, der Müller für diese besondere Auszeichnung vorgeschlagen hat.

Als Vorsitzender des DPO ist es Dr. Müller in herausragender Weise gelungen die Interessen der einzelnen Mitgliedsverbände im DPO kontinuierlich und zielführend zu bündeln. Auch für den Aufbau der vom Sozialministerium geförderten Geschäftsstelle des DPO zeichnet er verantwortlich. Insbesondere die Weiterentwicklung der Pflegebildung ist ihm als Lehrer für Pflegeberufe und Diplom-Pädagoge stets ein Anliegen.

„Der berufspolitische Einsatz von Herrn Dr. Müller ist für mich immer Vorbild gewesen“, so Anna Katharina Rau, Geschäftsführerin des DPO. „Ohne seine hohe Expertise, die er in die Gremien des Landes eingebracht hat, wäre die pflegepolitische Entwicklung in Rheinland-Pfalz nicht so fortschrittlich verlaufen.“

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Pressemitteilung vom 13. März 2015:

DPO gratuliert Ministerpräsidentin Dreyer zum Deutschen Pflegepreis 2015

Die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin und langjährige Gesundheitsministerin des Landes, Malu Dreyer, erhält den Deutschen Pflegepreis 2015. Der Deutsche Pflegerat, der den Preis verleiht, ehrt sie somit für Ihr langjähriges Engagement für die Pflege.

„Frau Dreyer hat mit Ihrer Unterstützung der DPO Initiative zur Errichtung einer Landespflegekammer in Rheinland-Pfalz einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Pflegeberufes geleistet“, so Dr. Helmut Müller, Vorsitzender des Dachverbands der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz. 2016 wird in Mainz die bundesweit erste Pflegekammer in Deutschland errichtet sein. Somit setzt Sie einen Meilenstein in der deutschen Pflegegeschichte. Dr. Müller weiter: „Wir gratulieren der Preisträgerin im Namen unserer Mitgliedsverbände und bedanken uns für das wegweisende Engagement für die Pflege“.

Als Gesundheitsministerin habe sie pflegepolitische Schwerpunkte, wie beispielsweise die Initiative „MENSCHEN PFLEGEN“ oder auch das Projekt „Stärkung der Pflege im Krankenhaus“, gesetzt. Auch die Förderung der Geschäftsstelle Pflege des Dachverbands der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz lasse ihre klare Handschrift pro Pflege erkennen.

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Pressemitteilung vom 10. Februar 2015:

DPO Rheinland-Pfalz lehnt die Alternative zur Pflegekammer in Bayern ab

Der aktuelle bayrische Vorschlag zur Interessenvertretung der Pflege wird vom Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz als nicht tragfähig bewertet. " Wir halten eine reguläre Pflegekammer für unverzichtbar. Eine wichtige Aufgabe der Kammer ist es, den Gesetzgeber und die Politik zu beraten, welche Regelungen aus pflegerischer Sicht sinnvoll sind. Das kann nur mit einer starken Stimme gelingen, in der alle Pflegenden vertreten sind" sagt Dr. Helmut Müller, Vorsitzender des DPO Rheinland-Pfalz.

Das bayrische Gesundheitsministerium hat zu einem runden Tisch eingeladen, in dem Alternativen zu einer regulären Kammer diskutiert worden sind. Es geht dabei um eine Einbeziehung der Pflegenden, allerdings mit weiteren Beteiligten zusammen, so z.B. auch Arbeitgeberverbände. Die Pflegenden können einer solche Körperschaft des öffentlichen Rechts beitreten. "Damit wird die Selbstbestimmung der Pflegenden konterkariert, eine solche Konstruktion nach bayrischem Vorschlag ist nicht durchsetzungsfähig" sagt auch Andrea Kiefer, stellvertretende Vorsitzende des DPO.

In Rheinland-Pfalz gibt es seit Januar mit der Konstituierung des Gründungsausschusses die erste Pflegekammer in der Bundesrepublik. In der Pflegekammer Rheinland-Pfalz werden die Pflegenden über ihre eigenen Belange selbst entscheiden, so z.B. fachspezifische Fragen und Fort - und Weiterbildungen. Im Laufe dieses Jahres werden die Pflegenden in Rheinland-Pfalz registriert und dann die erste Vertreterversammlung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz wählen.

Das Recht der Pflegefachpersonen sich selbst zu verwalten kann nur durch eine berufsständige Vertretung erfolgen. Dafür hat sich der DPO seit Jahren eingesetzt und wird dies auch weiterhin unterstützen.

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Pressemitteilung vom 6. Januar 2015:

Pflegekammer Rheinland-Pfalz gegründet!

Jetzt ist unsere Pflegekammer offiziell am Netz. Gestern morgen wurden durch Ministerin Bätzing-Lichtenthäler die Ernennungsurkunden der Mitglieder des Gründungsausschusses verliehen. Danach fanden die Wahlen zum  Vorstand und damit die eigentliche Kammergründung statt. Die Mitglieder sowie die Vorstandsbesetzung sind nachfolgend aufgeführt. Jetzt haben wir das Ganze selbst in der Hand. Die wesentlichen aufgaben der Gründungsphase sind die Registrierung der Berufsangehörigen und die Wahl der ersten Vertreterversammlung der Kammer.

Mitglieder des Gründungsausschusses (Vertreter in Klammern)

Christa Wollstädter (Martina Gießen-Scheidel)
Dr. Markus Mai, (Brigitte Ahrens-Fries)
Sandra Postel, (Ilona Moßmann)
Karim Elkawaga, (Christa Keienburg)
Katja Kruse-Beckers, (Christian Cremer)
Hans-Josef Börsch, (Klaus Koch)
Prof. Dr. Frank Weidner, (Prof. Dr. Renate Stemmer)
Prof. Dr. Edith Kellnhauser, (Meike Sandstede)
Roswitha Flickinger, (Franz Braband)
Silke Hirth, (Carina Haag)
Mieke Schröder-Jächel, (Tanja Schaller)
Kerstin Gartig, (Winfried Kraus)
Karola Fuchs, (Natja Peter)

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Dr. Markus Mai
stellvertretende Vorsitzende: Sandra Postel
Beisitzer: Christa Wollstädter und Hans-Josef Börsch;

Anschrift der Kammer
Gründungsausschuss der Pflegekamme Rheinland-Pfalz (KdöR)Gärtnergasse 3
55116 Mainz

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Pressemitteilung vom 17. Dezember 2014:

Erste Pflegekammer in Deutschland geht an den Start - Landtag in Mainz verabschiedet Heilberufsgesetz einstimmig

Alle Landtagsfraktionen haben heute in Rheinland-Pfalz das neue Heilberufsgesetz verabschiedet und damit den Weg frei gemacht für die erste Pflegekammer in einem Bundesland.

„Das ist ein historischer Schritt, auf den die Pflegenden lange gewartet haben und der die Berufsgruppe enorm weiterbringt. Mit der Kammer wird die Institution geschaffen, die das Wissen und Können der Pflegenden gleichberechtigt mit den anderen Professionen im Gesundheitswesen einbringt. Damit wird ein wichtiger Baustein der gesundheitlichen Versorgung sicherstellt“, so Dr. Helmut Müller, der Vorsitzende des DPO.

Pflegende in Rheinland-Pfalz können in der Kammer eigenständig ihre beruflichen Belange regeln und finden dort Ansprechpartner für fachliche und berufsrechtliche Fragen.

„Daneben wird die Kammer den beruflich Pflegenden eine institutionalisierte starke Stimme geben und somit dazu beitragen, dass Pflegende ihre berufsbezogenen Anliegen besser als bisher in die politische Diskussion und in die Schaffung bzw. Veränderung von Rahmenbedingungen einbringen können“ stellt Dr. Markus Mai, stellvertretender Vorsitzender des DPO und voraussichtlich einer der künftigen Mitglieder des Gründungsausschusses vor.

Das Gesetz tritt am 01. Januar 2015 in Kraft, das Sozialministerium wird noch in 2014 die Mitglieder des Gründungsausschusses berufen. Deren Aufgabe ist es, die Pflegekammer aufzubauen, alle beruflich Pflegenden (mit dreijährigem Berufsabschluss) zu registrieren und dann erste Wahlen zur Vertreterversammlung durchzuführen.


Pressemitteilung 16.10.2014

DPO nimmt Stellung zur Pflegekammer im Heilberufsgesetz

Der Sozialpolitische Ausschuss des Landtags hat den Dachverband der Pflegeorganisationen zur geplanten Errichtung der Pflegekammer in Rheinland-Pfalz gehört. Der Vorsitzende, Dr. Helmut  Müller betonte die damit verbundenen Chancen den professionell Pflegenden mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen zu geben. „Durch die Pflegekammer wird die Zusammenarbeit der Professionen im Gesundheitswesen auf einer Augenhöhe stattfinden“, so Dr. Müller. In der Novellierung des Heilberufsgesetzes ist eine Pflegekammer analog zu den anderen Kammern vorgesehen (Ärztekammer, Apothekerkammer, Zahnärztekammer). 

In einer Kammer regeln die Berufsangehörigen der Pflege ihre Belange selbst. „Das wird nicht nur dem Berufsstand zugute kommen, sondern auch der Bevölkerung“, ist Dr. Müller überzeugt. Damit wird pflegerischer Sachverstand strukturiert zu Fragen der Versorgung und Weiterentwicklung des Gesundheitswesens einfließen. Die Pflegenden werden in der geplanten Kammer Ansprechpartner für fachliche Fragen, Weiterbildung und berufsrechtliche Anliegen finden.

In der Anhörung sprachen sich die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz, die Gründungskonferenz zur Errichtung einer Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, der Landesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit sowie die BBT-Gruppe und die PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz grundsätzlich für die Errichtung einer Landespflegekammer aus.

Die im DPO zusammengeschlossenen Verbände fordern bereits seit Jahren eine Selbstverwaltung, nun kann bei Zustimmung des Landtages zum neuen Heilberufsgesetz die erste Pflegekammer in ganz Deutschland entstehen. „Damit ist Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg in Sachen Pflege“ betont Andrea Kiefer, stellvertretende Vorsitzende des DPO. Das Heilberufsgesetz wird in den nächsten Wochen im Landtag beraten.


Pressemitteilung 15.09.2014

Gemeinsame Pressemeldung des Dachverbandes der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz e.V. und der PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz zum Einsatz von VERAH in der Hausarztpraxis

Die Sicherstellung der Versorgung in ländlichen Regionen von Rheinland-Pfalz ist eine zunehmende Herausforderung und reicht in die nächsten Jahrzehnte. Hausärzte in Rheinland-Pfalz sollen durch die sogenannte „VERAH“ (Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis) entlastet werden. Diese sollen dann z.B. die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Diabetes, Demenz und chronischen Wunden in der eigenen Häuslichkeit übernehmen. Im Rahmen des Modellprojekts „Gesundheit und Pflege 2020“ werden Hausärzten die Kosten der Fortbildung für 180 Medizinische Fachangestellte zur „VERAH“ in Höhe von ca. 300.000 € im Jahr 2014 vom Land übernommen. Befremdlich ist, dass das Land dieses Konzept ohne Einbindung pflegefachlicher Expertise auf den Weg gebracht hat.

Statement DPO

„Der Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz e.V. befürchtet bei Teilaspekten der Aufgaben der „VERAH“ ein Absinken der Versorgungsqualität, da die „VERAH“ in diesen Bereichen originäre Aufgaben einer Pflegefachkraft übernehmen sollen, dafür aber nur unzureichend qualifiziert sind“, so der Vorsitzende des DPO, Dr. Helmut Müller. Der Gesamtumfang der Fortbildung zur „VERAH“ beträgt insgesamt nur 5 Wochen. Das reiche nicht aus, um eine umfassende Patientenversorgung auf hohem Niveau sicherzustellen, wie es von den Patienten benötigt wird und durch professionell ausgebildete und erfahrene Pflegekräfte derzeit schon gewährleistet werden kann. In großer Sorge um das Wohl der Patientinnen und Patienten fordern die Berufsverbände der Pflege, die Aufgaben im Gesundheitswesen so zu verteilen, dass die Patientinnen und Patienten nachhaltig sicher von optimal ausgebildetem Personal versorgt werden. Denn Pflegekräfte sind erfahrener und für die Aufgaben der „VERAH“ besser qualifiziert.

Statement PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz

Medizinische Fachangestellte dürfen in ambulanten Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz bislang nicht einmal einfache Leistungen der medizinischen Behandlungspflege erbringen, sollen nach einer kurzen Fortbildung zur „VERAH“ nun jedoch Aufgaben der ärztlichen Versorgung übernehmen, obwohl sie dabei nicht mehr seiner unmittelbaren Überwachung unterliegen. "Dies ist eine Geringschätzung und Benachteiligung der professionellen ambulanten Pflegedienste, die hierfür wesentlich besser qualifiziert und näher am Patienten sind", so Albrecht Bähr, 1. Vorsitzender der PflegeGesellschaft. "Der Einsatz von „VERAH“, z.B. in Baden-Württemberg, belegt zudem unsere Befürchtungen, dass ambulante Pflegeeinrichtungen zunehmend nur noch zu den Abendstunden bzw. an Wochenenden und Feiertagen angefragt werden, wenn Ärzte und „VERAH“ nicht mehr im Dienst sind", kritisiert Dieter Hewener, 2. Vorsitzender der PflegeGesellschaft. Professionelle Pflegeeinrichtungen sind Regelleistungserbringer und dürfen durch diese Doppelstrukturen nicht zu Sonn- und Feiertagsoptionen herabgestuft werden.


Pressemitteilung DBfK 25.06.2014

Ein guter Tag für die Pflege in Rheinland-Pfalz

In gut 20 Minuten Redezeit im Rahmen der 72. Plenarsitzung des Rheinland-Pfälzischen Landtags wurde die Alternativlosigkeit von Pflegekammern in Deutschland überdeutlich. Von seltener Einigkeit im Parlament war die Rede. Es blieb kein Zweifel offen; die im Parlament vertretenen Parteien sprechen sich für eine Pflegekammer in Rheinland-Pfalz aus. Das Heilberufsgesetz wird nun federführend in den Sozialpolitischen Ausschuss und in den Rechtsausschuss verwiesen. Danach wird es im Landtag verabschiedet. Der Zeitplan ist bekannt. Ab dem 1. Januar 2015 soll der Gründungsausschuss die ersten Kammerwahlen und die Registrierung der Berufsgruppe vorbereiten. Mit ca. 40.000 Mitgliedern wird die Landespflegekammer in Rheinland-Pfalz die größte Kammer sein.

Ausdrücklich gelobt wurde der Einsatz der Gründungskonferenz, die sich um die Akzeptanz durch objektive Informationsveranstaltungen im ganzen Land bemüht. Hedi Thelen, gesundheitspolitische Sprecherin der CDU Fraktion in Rheinland-Pfalz, sprach von einem guten Tag für die Pflege und damit von einem guten Tag für die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz.

„Wir können dieser Aussage nur zustimmen“, zeigt sich Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK Südwest e.V., erfreut. „Die Pflegekammer in Rheinland-Pfalz wird nicht nur die erste Pflegekammer in Deutschland sein, sie wird auch Beispiel für die dann folgenden Kammern in den anderen Bundesländern sein. Es ist in jedem Fall ein deutliches Signal an die Bevölkerung, dass wir Pflegefachpersonen unseren Beruf künftig selbst verwalten werden. Dadurch ist gewährleistet, dass sich Standards, die dem aktuellen Wissensstand entsprechen z.B. in Weiterbildungsordnungen wiederfinden. Wir sind bereit die Verantwortung für die aktuellen und künftigen Herausforderungen in allen Sektoren in denen unser Handeln wirksam wird zu übernehmen“.

Die Aussprache zur ersten Beratung ist im Archiv des Landtages von Rheinland-Pfalz zu finden: http://www.landtag.rlp.de/Startseite/broker.jsp?uMen=acd7e0e4-74b2-141b-1d5e-1a5086d35f8f


Pressemitteilung 04.07.2013

Wichtiger Schritt zur Pflegekammer in Rheinland-Pfalz

Am 03. Juli 2013 fand die konstituierende Sitzung der Gründungskonferenz zur Errichtung einer Pflegekammer in Rheinland-Pfalz statt. Sie soll Pflegende an der Basis im ganzen Land einbinden, um ihre Vorstellungen und Erwartungen in den Prozess der Kammergründung einzubringen.

Laut Minister Schweitzer soll Pflege eine starke Stimme haben. Sie soll mit anderen Akteuren des Gesundheitswesens und der Politik gleichgestellt werden.

Der Dachverband der Pflegeorganisationen begrüßt die breite Einbindung der maßgeblichen Akteure in die Gründungskonferenz, insbesondere dass Vertreter von ver.di in der Gründungskonferenz konstruktiv mitwirken. Er kritisiert und bedauert allerding dass, kein Vertreter der Berufsverbände vom Sozialminister ins Führungsteam der Gründungskonferenz berufen wurde.

Parallel zur Gründungskonferenz läuft das Gesetzgebungsverfahren zur Änderung des Heilberufsgesetzes. Die Pflegekammer wird in diesem Gesetz verankert.

Vertreter des DPO und dessen Mitgliedsverbände arbeiten in bewährter Weise bei dem Prozess mit. Die DPO - Verteter begrüßen die konstruktive Atmosphäre des Gremiums und verbinden damit die Hoffnung, dass die Thematik zügig bearbeitet wird.


Pressemitteilung 20.06.2013

Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste ist neues Mitglied des Dachverbandes der Pflegeorganisationen in Rheinland-Pfalz

Die Mitgliederversammlung votierte einstimmig für die Aufnahme.
der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF). „Damit wird die berufliche Vertretung in Rheinland-Pfalz weiter gestärkt“, so Dr. Helmut Müller, Vorsitzender des DPO.
Die DGF ist ein Forum für die Interessen aller Pflegekräfte aus Intensivpflege und Anästhesie, Operationsdienst, Onkologie, Nephrologie und Dialyse, Endoskopie, Kardiologie, Psychiatrie, Rehabilitation und ambulanter Pflege. Mit ihrer Arbeit fördert sie die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Berufen, verfolgt berufspolitische Ziele und unterstützt die Entwicklung zukunftsfähiger Konzepte im Gesundheitswesen. Die zentrale Geschäftsstelle befindet sich in Berlin (Alt-Moabit 91 – 10559 Berlin). In den verschiedenen Bundesländern wird die DGF durch Landesbeauftragte vertreten. Landesbeauftragter in Rheinland-Pfalz ist Herr Willi Peter, stellvertretende Landesbeauftragte ist Frau Christa Keienburg, die nun beide als Delegierte im DPO vertreten sind. Zum Aufgabenfeld der Landesbeauftragten der DGF gehört die Betreuung und Information der einzelnen Mitglieder, sowie die Unterstützung bzw. Organisation von Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen oder auch die Unterstützung und Weiterentwicklung berufspolitischer Ziele und Aufgaben auf Länderebene. In diesem Zusammenhang wird derzeitig die Entstehung einer Pflegekammer in Rheinland-Pfalz unterstützt. Im November wird die DGF mit einem Infostand beim Trierer Intensivpflegetag vertreten sein, in größeren Abständen werden regionale Fortbildungsabende angeboten. Bundesweit arbeitet die DGF z. Zt. bei der Gesetzgebung zur staatl. Anerkennung der OTA/ATA-Ausbildung mit und ist in den unterschiedlichsten Bildungsgremien des Gesundheitswesens vertreten.
Der Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz ist intensiv mit der geplanten Verkammerung der Pflegeberufe in Rheinland-Pfalz befasst. Weitere Themen sind u.a. die Weiterentwicklung von Handlungsfeldern im ambulanten und stationären Bereich, die Sicherung der Fachkräfte und die Pflegebildung. 


Pressemitteilung 28.03.2013

Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz stimmen für Pflegekammer

„Es wird eine Pflegekammer in Rheinland-Pfalz geben, die Berufsgruppe hat mit deutlicher Mehrheit dafür gestimmt“, so Dr. Helmut Müller vom Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz e.V.. Das Sozialministerium hat eine Befragung der Pflegenden initiiert und das Votum ist ein klares Ja, dies stellte auch Minister Schweitzer anlässlich einer Pressekonferenz fest.

Danach haben sich mehr als 7000 Pflegende an der Befragung beteiligt, die Befürworter sind mit 75% deutlich in der Mehrheit.

Das Ergebnis ist aus Sicht des DPO ein großer Erfolg für die Arbeit der Berufsverbände, die sich schon im Vorfeld gemeinsam für die Einrichtung einer Pflegekammer ausgesprochen haben. Im Rahmen der Info-Kampagne hat eine noch nie dagewesene Mobilisierung der Pflegenden in Rheinland- Pfalz stattgefunden.

Der DPO fordert nun die zeitnahe Einrichtung einer Kammer auf Augenhöhe mit den anderen Berufskammern, wie dies bereits im Vorfeld von dem Ministern Schweitzer und Dreyer zugesagt wurde.

Der DPO erwartet die breite Einbindung seiner Mitglieder in die Gründungskonferenz. Dieser wird die Ausgestaltung der Kammer in engen Dialog mit den Pflegenden und anderen Beteiligten vorbereiten. Der nächste Schritt ist der Gesetzentwurf zur Änderung des Heilberufsgesetzes, der in den Landtag eingebracht werden muss.

Damit wird die gesetzliche Grundlage geschaffen, um das Vorhaben auf den Weg zu bringen. Nach Aussage von Sozialminister Schweitzer wird die Kammer dann im Jahr 2015 ihre Arbeit aufnehmen.

Auch Sr. Basina Kloos, Vorstandsvorsitzende der Marienhaus Stiftung betonte die Notwendigkeit einer Pflegekammer auch aus Unternehmerperspektive. Prof. Renate Stemmer von der katholischen Hochschule in Mainz wies auf die Sicherstellung der Versorgungsqualität hin, die durch die Etablierung einer Kammer erreicht würde.

Dr. Müller dankte allen ehrenamtlich engagierten der Berufsverbände in Rheinland-Pfalz. In mehr als 120 Veranstaltungen wurden ca. 8000 Pflegende direkt informiert.

„ Dieses Ergebnis wird auch in den anderen Bundesländer dazu führen, dass Pflegekammern errichtet werden“, ist sich Dr. Müller sicher.

Pressemitteilung des Ministeriums

Aus der Arbeit der Befragungs- und Registrierungsstelle


Pressemitteilung 25.02.2013

Großes Interesse an Veranstaltung zur Pflegekammer in Rheinland-Pfalz

Bei einer Veranstaltung des Sozialministeriums in Rheinland-Pfalz zur Pflegekammer wurden die Pflegenden in Rheinland-Pfalz dazu aufgerufen, sich an der Abstimmung zur Kammer zu beteiligen.

Mit dem Schritt in die Selbstverwaltung regeln die Berufsangehörigen der Pflege ihre Belange selbst, das sehen auch die politisch Verantwortlichen so. Sozialminister Schweitzer sagte in einem Grußwort, dass die Pflegenden in Rheinland-Pfalz die Chance haben, mit einem positiven Votum die Gründung einer Pflegekammer auf den Weg zu bringen. Alle im Parlament vertretenen Parteien unterstützen eine Selbstverwaltung in diesem Bereich, denn der Beruf wird zunehmend wichtiger für die Gesellschaft. Der Sachverstand der Pflege muss bei zentralen Fragen der Gesundheitsversorgung nicht nur durch ehrenamtliche Mitarbeit geleistet werden, er muss in die politischen Entscheidungen strukturiert einfließen, das betonte auch Dr. Müller als Vertreter des Dachverbandes der Pflegeorganisation in Rheinland-Pfalz (DPO).
Die Pflegenden in Rheinland-Pfalz können sich noch bis zum 18.03.2013 zur Befragung registrieren lassen und bis spätestens 25.03.2013 ihre Stimme abgeben. Die Verbände des DPO informieren landesweit über die Vorteile einer Pflegekammer und rufen alle Pflegenden auf, sich aktiv an der Abstimmung zu beteiligen.

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Pressemitteilung 01.08.2012

Ver.di-Kritik an Pflegekammer sachlich nicht zutreffend

Eine Kammer für Pflegenden scheint in Rheinland-Pfalz in greifbarer Nähe und schon gibt es reflexhaft Widerspruch der Gewerkschaft ver.di.

In einem offenen Brief an die ver.di Mitglieder verkündet die stv. Landesbezirksleiterin Andrea Hess ihre Position zur Kammer. Dabei ist ihre Argumentation sachlich nicht zutreffend. Dass Tarifpolitik eine Sache der Gewerkschaft ist, ist völlig unstrittig. Zukunftsthemen, wie die (Teil-)Akademisierung der Pflege, Ausgestaltung der Fort- und Weiterbildung sind für die Weiterentwicklung der Versorgung der alternden Bevölkerung mit Pflegeleistungen viel zu wichtig um pauschal abqualifiziert zu werden mit der Bemerkung, dass der „...größte Teil der Pflegenden eher „schmalspurig“ ausgebildet werden und für „billiges Geld“ arbeiten“ soll. Damit werden Ängste geschürt und die Bildungsbemühungen vieler Pflegkräfte konterkariert.

Echte Verbesserungen im Pflegebereich sind nur über eine Kammer möglich, die alle Pflegekräfte einbezieht. Denn nur in einer Pflegekammer können die Interessen der Pflegekräfte gebündelt, organisiert und politisch angemessen vertreten werden.

Eine starke Mitsprache der Pflegenden bei den Entscheidungen im Gesundheitswesen ist Voraussetzung für eine hochwertige Versorgung der Bevölkerung. Die Einrichtung einer Pflegekammer, wie sie von Staatsministerin Dreyer angekündigt wird, steht für eine Pflegepolitik, die den Pflegenden Anerkennung und Respekt zollt.


Pressemitteilung

Weichen für Pflegekammer im Sozialpolitischen Ausschuss in Mainz gestellt

Rheinland-Pfalz. Mit Erleichterung reagierte Dr. Helmut Müller, Vorsitzender des Dachverbands der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz (DPO), auf die positiven Argumente des Sozialpolitischen Ausschusses des Landtages zum Thema „Pflegekammer“ am 31. Mai 2012. 

Dort erläuterte  Staatssekretärin Kraege, dass eine repräsentative Befragung der Berufsgruppe in RLP geplant ist. Wenn es ein eindeutiges Votum der professionell Pflegenden gibt, wird diesem Wunsch von politischer Seite gefolgt.

Müller betonte, dass eine Entscheidung für eine Kammer einer qualitativ hochwertigen Pflege in Rheinland-Pfalz den Weg in die Zukunft sichern wird.

Der DPO fordern seit Jahren eine Pflegekammer im Land. Diese stellt eine wesentliche Grundlage zur Versorgung mit hochwertigen Pflegeleistungen dar und dient damit direkt dem gesellschaftlichen Wohl. Daneben biete sie durch eine positive Auswirkung auf das Berufsimage die Chance, Pflegekräfte in ihrem jeweiligen Berufsfeld neue Perspektiven zu eröffnen und so die Anzahl der Pflegenden in Rheinland-Pfalz auch zukünftig auf dem erforderlichen Niveau zu halten, machte Müller deutlich. 

Die Verbände des DPOs werden nun in den kommenden Monaten intensiv ihren Mitgliedern und die Berufsgruppe informieren. Wichtig ist es dass das geforderte Votum eindeutig ausfällt und damit die Pflegekammer gesetzlich verankert werden kann. Der DPO unterstützt den Prozess nachhaltig.

Der Dachverband hofft, dass die „Verkammerung“ der Pflegeberufe nun so schnell wie möglich umgesetzt wird.


Pressemitteilung:
DPO begrüßt Ministerin-Ankündigung zu Pflegekammer

Der Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz begrüßt die Ankündigung von Ministerin Dreyer zur Kammer für Pflegeberufe in Rheinland-Pfalz.

Der Dachverband der Pflegeorganisationen Rheinland-Pfalz e.V. begrüßt die Ankündigung von Ministerin Malu Dreyer, die Etablierung einer Pflegekammer im Land zu prüfen. Die Veränderungen in Gesundheitswesen und der demografische Wandel erfordern eine stärkere Stimme der Pflegekräfte. „In einer Kammer können Pflegekräfte mehr Verantwortung für ihre Belange übernehmen und sind mit anderen Berufen im Gesundheitswesen auf gleicher Augenhöhe“, so Dr. Helmut Müller, Vorsitzender des DPO. Er sieht nun gute Chancen, für eine Etablierung einer Kammer.

„Seit Jahren haben sich die Berufsverbände für die Selbstverwaltung der Pflege eingesetzt. Dies ist jetzt der notwendige Schritt in die richtige Richtung“ betont er.


Pressemitteilung
"Eröffnung des Hauses der Gesundheitsberufe in Mainz"

Bildmaterial: "Delegierte im Gespräch", "Gespräche zwischen Politikern und Verbandsvertretern", "Helmut Müller, Vorsitzender des DPO, begrüßt die Gäste", "Begrüßung der Gäste durch Andrea Kiefer, Vorsitzende des DBfK", "Gäste des Neujahrsempfangs", "Neujahrsempfang im Haus der Gesundheitsberufe in Mainz",  "Im Namen des  Internationaneln Fördervereins Basale Stimulation begrüßt Frau Hatz-Caspari die Gäste". Alle Fotos: DPO


Materialien zum 2. Pflegekongress des DPO am 28. Oktober 2010 im Erbacher Hof, Mainz

Pressemitteilung Langfassung - Vormittag

Pressemappe zum Kongress (pdf)

Foto Rede Staassekretär Christoph Habermann, Sozialministerium RLP

Foto Rede Andrea Kiefer, Präsidiumsmitglied Deutscher Pflegerat; Vorsitzende DBfK Südwest

Foto Publikum bei Pflegekongress 2010 mit DPO-Vorsitzendem Helmut Müller

Foto Dr. Margarete Reinhart, ev. Fachhochschule Berlin, beim Referat zu Pflegebildung

Foto Referentin Ute Coulmann, Thema Selbstverwaltung

Pressemitteilung Podiumsdiskussion zu Pflegekammer und Zukunft der Pflege

Fotos Podiumsdiskussion: alle, Thelen, Dröscher, Schmitz, SchmidtDPO-Vorsitzender Müll

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